LWL- Mobilitätsfonds bewegt Kinder und Jugendliche

die im Verbandsgebiet des LWL ansässig sind, ermöglichen soll, die Erstattung der Fahrtkosten zu einem LWL - Museum zu beantragen.

  1. Antragsberechtigt sind ausschließlich Schulen, Kindergärten und Kitas, die ihren Sitz im Verbandsgebiet des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe haben.
  2. Beantragt werden können die Fahrtkosten der antragstellenden Schulklasse, Kinder-gartengruppe oder Kita für den Besuch eines der LWL-Museen[1] oder Besucherzentren. Als Fahrtkosten beantragt werden können die Kosten für den ÖPNV (Busticket oder Bahnticket 2. Klasse als Gruppentarif. Es ist jeweils die kostengünstigste Variante der verfügbaren ÖPNV-Verbindungen zu wählen.) oder die Kosten für einen Reisebus, falls das LWL-Museum oder das Besucherzentrum, das besucht werden soll, mit dem ÖPNV nur schwer erreichbar ist.
  3. Erstattet werden nur die Kosten für einzelne Kindergärten-, Kita- oder Klassenausflüge. Im Falle von Schulklassen werden nur maximal fünf Klassen einer Schule pro Kalenderjahr gefördert. Ganze Schulfahrten werden nicht gefördert. Für Kitas/Kindergärten können bis zu zwei Fahrten pro Jahr gefördert werden.
  4. Ausflüge/Exkursionen im Rahmen von Nachmittags- oder Ferienbetreuungen werden nicht gefördert.
  5. Die Beantragung der Fahrtkosten ist nur über das Antragsformular des Mobilitätsfonds möglich, das auf der Internetseite des LWL downgeloadet werden kann.
  6. Mit der Antragstellung besteht kein Anspruch auf die Erstattung der Fahrkosten. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet und entsprechend der Teilnahmekriterien überprüft. Nur vollständig ausgefüllte Formulare können bearbeitet werden.
  7. Der Antragsteller erhält eine Bestätigung der Übernahme der Fahrtkosten. Die Fahrtkosten werden ausschließlich in der genehmigten Höhe erstattet. Änderungen bei den Fahrtkosten, die sich nach der Genehmigung ergeben (z.B. Fahrpreiserhöhungen etc.), können nicht berücksichtigt werden und müssen von der Kita, dem Kindergarten oder der Schule selbst übernommen werden.
  8. Über die genehmigten Fahrtkosten hinaus entstehende Kosten für Eintritte (z.B. auf Burg Hülshoff), Führungen, museumspädagogische Programme, Personalkosten etc. werden nicht erstattet.
  9. Zur Abrechnung hat der Antragsteller im Original die mit der Antragsgenehmigung übermittelte Besuchsbescheinigung einzureichen, die von dem besuchten LWL-Museum oder Besucherzentrum abgezeichnet worden sein muss, sowie den Nachweis der Fahrtkosten (Bus-/Bahntickets oder Kosten des Transportunternehmens).
  10. Die bestätigten Fahrtkosten werden an das im Antrag angegebene Konto des Transportunternehmens oder der Schule erstattet. Eine Vorauszahlung vor Reiseantritt ist nicht möglich.
  11. Für nicht bestätigte Anträge oder im Fall der Nichteinreichung der ausgefüllten Besuchsbestätigung sowie fehlenden Nachweisen für die tatsächlich entstandenen Fahrtkosten, besteht kein Anspruch auf Erstattung der Kosten.
  12. Die Antragsbewilligung ist bis zur Erschöpfung des dafür verfügbaren jährlichen Budgets möglich. Anträge, die nach Ausschöpfung des Budgets eingehen, werden nicht in das neue Jahr übernommen.
  13. Auf der Internetseite des Mobilitätsfonds wird zeitnah über den Annahmeschluss von Anträgen für das jeweilige Kalenderjahr informiert.
  14. Bei einem Verstoß gegen diese Teilnahmebedingungen behält der LWL sich das Recht vor, Antragsteller*innen von der Teilnahme am Mobilitätsfonds auszuschließen. Ausgeschlossen werden auch Antragsteller*innen, die sich unerlaubter Hilfsmittel bedienen oder sich anderweitig durch Manipulation Vorteile verschaffen. Gegebenenfalls können in diesen Fällen auch nachträglich Fahrtkostenerstattungen aberkannt und zurückgefordert werden. Ausgeschlossen wird auch, wer unwahre Angaben macht.
  15. Der LWL haftet nicht für technische Störungen bei Nichterreichbarkeit der Webseite des Mobilitätsfonds. Er haftet ferner nicht für technische Störungen bei der Datenübertragung.
  16. Der LWL trägt keine Verantwortung für die Durchführung der Fahrten und etwaige Folgekosten (z.B. bei Ausfall der Fahrt, Unfallschäden, Schäden durch höhere Gewalt usw.). Der LWL trägt ebenfalls keine Verantwortung dafür, dass die LWL-Museen an dem gewählten Besuchstag geöffnet haben und eventuelle Führungen oder museumspädagogische Programme angeboten oder durchgeführt werden.
  17. Der ausschließliche Gerichtsstand ist Münster. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Zu den LWL-Museen im Rahmen des Mobilitätsfonds zählen die LWL-Freilichtmuseen Detmold und Hagen, das LWL-Industriemuseum mit seinen Standorten (Zeche Zollern in Dortmund, Schiffshebewerk Henrichenburg, Henrichshütte in Hattingen, Zeche Nachtigall in Witten, Glashütte Gernheim in Petershagen, TextilWerk in Bocholt, Zeche Hannover in Bochum und das Ziegeleimuseum in Lage), LWL-Museum für Archäologie in Herne, LWL-Römermuseum in Haltern, LWL-Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn, LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster mit den Außenstellen Schloss Cappenberg und Kloster Bentlage, LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium in Münster, Bildungs- und Forschungszentrum "Heiliges Meer" in Recke, Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, LWL-Preußenmuseum Minden, Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus sowie die Besucherzentren im Kaiser-Wilhelm-Denkmal und dem Kahlen Asten.

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